In diesem Blog dreht sich alles um deinen Zyklus, dein Wohlbefinden und deine Karriere. Wir liefern dir Informationen, die auf aktuellen Studien und zahlreichen Gesprächen mit Expert*innen basieren.
Lange galten die Wechseljahre als Tabuthema – verbunden mit dem Gefühl, dass das Leben ab diesem Zeitpunkt bergab geht. Dabei kann diese Lebensphase auch ein Neuanfang sein. In Japan spricht man vom „zweiten Frühling“: einer Zeit, in der Frauen ihr Leben neu betrachten, Prioritäten setzen und sich selbst neu sortieren.
Die Wechseljahre beginnen früher als vermutet
Die Wechseljahre sind kein plötzliches Ereignis, sondern ein längerer Übergang. Erste Veränderungen können bereits Ende 30 oder Anfang 40 auftreten. Der Zyklus wird möglicherweise unregelmäßiger, PMS-Beschwerden können stärker werden oder auch Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen auftreten.
Welche Phasen gibt es?
Vereinfacht wird zwischen mehreren Phasen unterschieden:
Prämenopause: Erste hormonelle Veränderungen können den Zyklus beeinflussen. Manche Quellen beschreiben die Prämenopause auch als die Zeit zwischen Pubertät und Perimenopause.
Perimenopause: Die hormonellen Schwankungen nehmen zu. Typische Beschwerden können Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, trockene Schleimhäute oder Stimmungsschwankungen sein. Wie stark die Beschwerden sind, ist von Frau zu Frau sehr unterschiedlich.
Menopause: Sie bezeichnet den Zeitpunkt, an dem zwölf Monate lang keine Menstruation mehr stattgefunden hat.
Postmenopause: Danach stellt sich der Körper auf ein neues hormonelles Gleichgewicht mit dauerhaft niedrigeren Östrogenspiegeln ein.
Raus aus der Tabuzone
Heute wissen wir: Keine Frau muss starke Beschwerden einfach hinnehmen. Von Veränderungen bei Lebensstil und Ernährung über pflanzliche Präparate bis hin zu medizinischen Behandlungsmöglichkeiten und einer Hormonersatztherapie gibt es verschiedene Möglichkeiten, Beschwerden zu lindern. Welche Behandlung sinnvoll ist, sollte individuell ärztlich besprochen werden.
Der erste Schritt ist jedoch, darüber zu sprechen.
Denn die Wechseljahre sind nicht das Ende von Weiblichkeit, Lebensfreude oder einem erfüllten Leben. Sie können vielmehr eine Zeit des Wandels sein – und vielleicht tatsächlich der Beginn eines neuen Frühlings.
Fazit:
*Quellen: https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC10780928/ https://broschuerenservice.sozialministerium.gv.at/Home/Download?publicationId=803&attachmentName=Menstruationsgesundheitsbericht_2024.pdf
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